Fragen & Antworten

  1. Für wen ist Rolfing® geeignet?

    Rolfing® ist als umfassende Gesundheitsvorsorge für alle Altersgruppen geeignet. Als besonders hilfreich wird Rolfing® von Menschen erlebt, die unter chronischen Verspannungen leiden, einseitigen beruflichen Belastungen ausgesetzt sind oder sich unbeweglich und schlapp fühlen. Aber auch der Wunsch nach einem besseren Gespür für den eigenen Körper, nach mehr Leichtigkeit in den Bewegungen, einer besseren Balance, oder die Sehnsucht nach einem aufrechten Gang sind Bereiche, in denen Rolfing® als angenehm und nützlich erlebt wird.

  2. Sind die Resultate der Behandlung dauerhaft?

    Eine Rolfing®-Behandlung wirkt nicht unbegrenzt – aber Sie selbst können sehr viel dazu beitragen, dass der Erfolg dauerhaft bleibt. Entscheidend ist, Ihre neuen Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag zu integrieren und gerade auch in schwierigen Situationen nicht zu altgewohnten Mustern zurückzukehren. Entscheiden Sie sich bewusst dazu, Ihrem Körper die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient, damit Sie so beweglich bleiben, wie es Ihnen gut tut.

  3. Was unterscheidet Rolfing® von anderen Methoden?

    Rolfing® wirkt auf das Bindegewebe ein und aktiviert mit diesem speziellen Ansatz die strukturellen Gegebenheiten des Körpers. Dieser spezielle Ansatz macht Rolfing unverwechselbar, ebenso wie die Arbeit mit der Schwerkraft, um mühelose, ökonomische Bewegungen und Haltungen zu ermöglichen.

  4. Warum die 10er-Serie?

    Rolfing® ist keine Dauerbehandlung. Nach der 10er-Serie ist es ratsam, eine Pause von drei bis sechs Monaten zu machen. Der Körper braucht diese Zeit, um die Veränderungen zu stabilisieren und weiter zu integrieren. Danach ist es sinnvoll, je nach Bedarf Einzelsitzungen zu vereinbaren. Möglich ist auch eine 3er-Serie mit anschließender Pause.

  5. Tut Rolfing® weh?

    Was wir als Schmerz empfinden, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Von Mensch zu Mensch gibt es Wahrnehmungsunterschiede, und auch bei jedem einzelnen variiert die Schmerzempfindlichkeit je nach Tag, Situation oder Stimmung. Es ist sehr wichtig, dass sich Rolferin und Klient/in über Qualität und Intensität eines eventuell wahrgenommenen Schmerzes verständigen. Wir sind es in der Regel nicht gewohnt, Schmerzen zu beobachten, sie zu beschreiben oder eventuell assoziierte Bilder in Worte zu fassen. Auch das „Stop!“-Sagen, wenn etwas zu viel wird, fällt nicht jeder/jedem leicht und will gelernt sein. All dies kann ein wichtiger Teil des Rolfing®-Prozesses sein und den Umgang mit Körperempfindungen grundlegend verändern.